Wie alles begann
Die ursächlisten Anfänge des heutigen Unternehmens liegen in den 1960er Jahren, als Leopold Lachmair in seiner Jugend drechselte und regionale Betriebe belieferte.
Unsere Geschichte
Ab Juli 2027 wird aus unserem Plattenhandel eine vollwertige Tischlerei.
Die ursächlisten Anfänge des heutigen Unternehmens liegen in den 1960er Jahren, als Leopold Lachmair in seiner Jugend drechselte und regionale Betriebe belieferte.
Als Leopld Lachmair vor dem Antritt seiner Lehre stand, blieb der Wunsch den Beruf des Tischleres zu erlernen unerfüllt. Auf Wunsch seiner Eltern erlernte er damals den Beruf des Werkzeugmachers, doch fast jeden Tag nach Arbeitsende verbrachte er die Zeit in einer Tischlerei in der Nähe und erlernte de Facto auch diesen Beruf. Eine Kombination, die sich später als extrem wertvoll erweisen sollte.
Im Jahr 2017 stand das Unternehmen altersbedingt kurz vor der Schließung. Eine Nachfolge des Betriebs war nicht in Sicht und die Zeit schritt voran. So hatten Leopold und Friederike Lachmair bereits eine altersbedingte Auflösung des Unternehmens geplant und die letzten Aufträge fixiert.
2018 verbrachte der damals 12-jährige Lukas Lachmair gemeinsam mit den anderen Enkeln eine Woche bei den Großeltern. Während dieser zu diesem Zeitpunkt noch seinen damaligen Hobby - dem Computerspielen - nachging, wurde im Betrieb fleißig gearbeitet. Noch schien es so als würden die Maschinen nicht mehr lange laufen. Doch dann schnupperte er in seinem jungen Alter einmal in die Werkstätte und fand Freude and der Tätigkeit. Von diesem Zeitpunkt an war zwar noch keine Nachfolge bestätigt, doch ein Funke Hoffnung wurde wieder entfacht. So kam es dazu, dass Leopold und Friederike Lachmair die geplante Auflösung einige Jahre verschoben und letzten Endes diesen Plan zur Gänze verwarfen.
Schon als der neue Nachfolger den dritten Sommer im Betrieb verbrachte, geschah etwas, das zuvor völlig unmöglich schien. Im Jahr 2020 wurde zum ersten Mal seit einigen Jahren wieder in eine neue Maschine investiert. Von da an wuchs der Maschinenpark wieder kontinuierlich und Lukas Lachmair bekam immer mehr Kenntnisse des Großvaters vermittelt.
Nach Abschluss des BRG Schloss Traunsee in Altmünster ging es für Lukas Lachmair ohne langes Überlegen nach Hallstatt in die HTL - Ein zentraler Ort des Holzhandwerks. Schon damals stand der Plan nach der 5-jährigen höheren Schule die Meisterschule zu absolvieren.
2022 wurde ein erstes Betriebsgebäude im Gewerbegebiet von Scharnstein errichtet. Es diente in den ersten Jahren als Lager- und Zuschnitthalle. Durch Erweiterung entstand der heute dort ansässige Betrieb.
Während der 2. Klasse bekam Lukas Lachmair im Informatikunterricht die
Basiskenntnisse des Programmierens vermittelt. Aus eigenem Interesse
begann er sich weiter einzulesen und erlernte schrittweise die Fähigkeiten
der Webentwicklung. Gemeinsam mit einigen Klassenkollegen entstand dann
eine erste Spielewebsite: LeshGames
Das waren die ersten selbstständigen Schritte des Gründers.
Am 14. August 2024 kam es dann zum Schritt in die Selbstständigkeit. Lukas Lachmair gründete damals sein erstes Unternehmen parallel zur Schule im Sommer vor der 4. Klasse. Da der damals 18-Jährige noch keinen Befähigungsnachweis für einen Tischlereibetreib hatte, wurde das Unternehmen als Handel für Türen, Fenster und Holzwerkstoffplatten gegründet. Ein praxisgerechter Einstieg in die Unternehmenswelt.
In der 4. Klasse erschuf Lukas Lachmair etwas Bahnbrechendes, als er im Zuge seines Studienmöbels, das den handwerklichen Abschluss darstellt, den ersten Sonderbeschlag für seinen Schachtisch entwickelte. Neben dem durfte er bei dem Drechselmeister Rainer das älteste Handwerk der Holzbearbeitung erlernen und entwarf und drechselte sämtliche Schachfiguren selbst. Im Juni 2025 stellte er seinen Schachtisch dann auf der Austellung der Abschlussmöbel in Hallstatt vor und wurde zur Kunst- und Möbelgala 2025 zugelassen und von der Jury für die technische Leistung hervorgehoben. In nur einem Jahr konstruierte und fertigte er einen Sonderbeschlag mit über 750 Einzelteilen in Losgröße 1. Dieses Projekt legte den Grundstein unseres Sonderbaus
In der 5. Klasse widmete Lukas Lachmair seine abschließende Arbeit gemeinsam mit seinem Klassenkameraden Lukas Birngruber dem Unternehmensaufbau in der Tischlereibranche. Gemeinsam erarbeiteten sie Grundlagen für die einzelnen Unternehmen. Lukas Lachmair fertigte dabei die Planung der neuen Betriebsstätte, das wirtschaftliche Konzept und die Grundlage des Marktauftritts des heutigen Unternehmens an. Bei der Präsentation der abschließenden Arbeit überzeugten die beiden die Jury in der Vorauswahl und das Projekt wurde zur Kunst- und Möbelgala 2026 zugelassen.
Seit jeher steht Lachmair für Innovationskraft und höchste Individualität. Wir forschen laufend an neuen Produkten und entwickeln unsere Technologien kontinuierlich weiter. So entstehen aus Ideen durchdachte Konzepte und aus Konzepten praxistaugliche Lösungen ganz nach unserem Leitsatz: Zu Ende gedacht. Mit System gemacht.